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Stiftung Warentest
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Betreff : Kündigung meines Vertrags Stiftung Warentest
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich teile Ihnen hiermit mit, dass ich den Vertrag, der uns verbindet, kündigen möchte.
Ich wünsche, dass diese Kündigung sofort bei Erhalt dieses Schreibens wirksam wird, vorbehaltlich der gegebenen gesetzlichen und vertraglichen Bestimmungen.
Ich bitte Sie, mir eine schriftliche Bestätigung über die Berücksichtigung meiner Anfrage sowie das wirksame Kündigungsdatum zuzusenden.
Mit freundlichen Grüßen,

Wie kündigt man die Stiftung Warentest? Ratgeber 2026

test-kuendigen

Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2026

Sie haben letztes Jahr ein Abonnement für das Magazin "test" oder "Finanztest" abgeschlossen, um den besten Kaffeevollautomaten auf dem Markt zu finden. Die Maschine steht nun in Ihrer Küche, der Kaffee schmeckt hervorragend, aber die neuen Zeitschriftenausgaben stapeln sich mittlerweile ungelesen auf dem Couchtisch. Das ist ein klassisches Szenario. Irgendwann kommt der Moment, an dem man sich von ungenutzten laufenden Kosten trennen möchte. Eine Kündigung bei der Stiftung Warentest erfordert keine juristischen Vorkenntnisse, ein paar kleine Details sollten Sie dennoch auf dem Radar haben.

Kündigungsfristen: Den richtigen Zeitpunkt abpassen

Werfen wir zunächst einen Blick auf die Fristen. Die Stiftung Warentest bietet verschiedene Abo-Modelle an, die ganz unterschiedliche Laufzeiten mitbringen. Haben Sie ein klassisches Jahresabonnement, verlängert sich dieses in der Regel automatisch, wenn Sie nicht rechtzeitig aktiv werden.

Klartext: Sie müssen die gesetzlichen Fristen im Auge behalten. Nach den aktuellen Verbraucherschutzgesetzen, die auch im Jahr 2026 unverändert gelten, können Sie Verträge nach Ablauf der anfänglichen Mindestlaufzeit monatlich kündigen. Angenommen, Ihr Jahresabo startete am 1. Februar 2025. Bis Ende Januar 2026 waren Sie fest gebunden. Jetzt, im Laufe des Jahres 2026, greift die monatliche Kündigungsoption. Wenn Sie also heute den Entschluss fassen, sind Sie im Idealfall schon im Folgemonat aus dem Vertrag raus.

Bei Probeabos sieht die Sache ein wenig anders aus. Diese laufen oft nach drei Ausgaben automatisch aus, manchmal gehen sie bei Nichtkündigung aber auch in ein Festabo über. Ein kurzer Blick in die ursprüngliche Bestellbestätigung schafft hier sofort Klarheit und bewahrt vor Überraschungen.

Print-Hefte oder Digital-Flatrate: Wo liegen die Unterschiede?

Ein physisches Heft aus Papier kündigt sich oft gedanklich etwas greifbarer als ein rein digitaler Zugang. Dennoch bleibt der Vorgang im Hintergrund identisch. Die Stiftung Warentest hat in den vergangenen Jahren ihre "test.de"-Flatrate stark ausgebaut. Für diese digitalen Zugänge gelten exakt dieselben rechtlichen Rahmenbedingungen wie für das gedruckte Wort.

Wenn Sie das digitale Abonnement beenden, verlieren Sie logischerweise zum Stichtag den gesamten Zugriff auf die gesperrten Premium-Artikel im Archiv. Laden Sie sich also wichtige PDF-Tabellen – beispielsweise den aktuellen großen Testbericht zu Sommerreifen oder zu Zahnzusatzversicherungen – noch vor dem Ablaufdatum auf Ihre Festplatte herunter. Sobald die Kündigung wirksam wird, ist die Bezahlschranke wieder fest verschlossen.

Die wichtigsten Bausteine: Was in Ihrem Anschreiben nicht fehlen darf

Damit die Bearbeitung beim Verlag reibungslos verläuft, benötigt der Kundenservice ein paar eindeutige Angaben von Ihnen. Ihr Name und Ihre aktuelle Adresse sind selbstverständlich. Viel entscheidender ist jedoch die Kundennummer oder die Abonnementnummer. Diese finden Sie entweder direkt auf dem Adressaufkleber der gedruckten Zeitschrift oder in der Begrüßungs-E-Mail Ihres digitalen Accounts.

Geben Sie im Text immer ein konkretes Datum an oder nutzen Sie die klassische Formulierung "zum nächstmöglichen Zeitpunkt". Wenn Sie sich vor Kurzem umgemeldet haben und das Magazin bereits an Ihre neue Wohnung geliefert wurde, erwähnen Sie am besten auch kurz Ihre alte Anschrift. So verhindern Sie, dass es zu Verwechslungen in der Datenbank der Stiftung kommt.

Der nachweisbare Weg: Warum das Einschreiben entscheidend bleibt

Jetzt wird es praktisch. Sie haben Ihre Vertragsnummer herausgesucht und wissen, zu welchem Datum Sie den Schlussstrich ziehen wollen. Man kann natürlich eine E-Mail an den Support schreiben. Das große Problem bei elektronischen Nachrichten ist jedoch die Beweislast. Kommt es zu Unstimmigkeiten über den genauen Zeitpunkt des Eingangs, stehen Verbraucher oft mit leeren Händen da.

Hier kommt das klassische Einschreiben ins Spiel. Ein physischer Brief mit echtem Zustellnachweis ist rechtlich gesehen ein handfestes Dokument, an dem es nichts zu rütteln gibt. Wenn Sie absolut sichergehen wollen, verschicken Sie Ihre Kündigung auf dem Postweg mit Nachweis. Und nein, dafür müssen Sie sich nicht in eine lange Warteschlange vor einem Schalter stellen.

Über Plattformen wie Sicherbrief.com erledigen Sie den kompletten Vorgang direkt vom eigenen Schreibtisch aus. Sie tippen Ihre Daten einfach in ein bereits vorformuliertes, anwaltlich geprüftes Kündigungsmuster ein, klicken auf Senden, und das System kümmert sich um den rechtsgültigen Versand als Einschreiben. Sie erhalten den Tracking-Beleg direkt digital zugestellt. Kurz gesagt: Sie kombinieren die juristische Sicherheit von bedrucktem Papier mit der Bequemlichkeit des Internets. Das erspart Ihnen nicht nur Zeit, sondern auch das lästige Suchen nach Briefmarken und passenden Umschlägen.

Was passiert nach dem Versand?

Sobald das Kündigungsschreiben das Verlagshaus erreicht hat, beginnt die Bearbeitungszeit. In der Regel erhalten Sie innerhalb von ein bis zwei Wochen eine offizielle Bestätigung mit dem exakten Beendigungsdatum.

Sollten Sie der Stiftung Warentest bei Vertragsschluss ein SEPA-Lastschriftmandat für die Abbuchung der Beiträge erteilt haben, erlischt dieses automatisch mit dem Vertragsende. Es schadet trotzdem nicht, diesen Punkt in Ihrem Kündigungsschreiben noch einmal explizit zu erwähnen. Bei den fertigen Vorlagen auf Sicherbrief.com ist dieser wichtige Satz zum Widerruf der Einzugsermächtigung bereits standardmäßig integriert. Falls nach dem bestätigten Enddatum dennoch fälschlicherweise eine Abbuchung auf Ihrem Kontoauszug auftaucht, können Sie diese Buchung über Ihre Bank problemlos stornieren lassen. Bewahren Sie den Einlieferungsbeleg Ihres Einschreibens einfach so lange in Ihren Unterlagen auf, bis die allerletzte Ausgabe in Ihrem Briefkasten lag.