Kündigung DEW21

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Wie kündigt man die DEW21? Ratgeber 2026

Letzte Aktualisierung: 25. Mai 2026
Ein Strom- oder Gasanbieterwechsel steht an? Oder vielleicht ziehen Sie demnächst in eine andere Stadt und müssen Ihre Versorgungsverträge neu ordnen. Wenn Sie Ihren Tarif bei der Dortmunder Energie- und Wasserversorgung (DEW21) beenden möchten, gibt es ein paar konkrete Dinge zu beachten. Eine Kündigung erfordert immer etwas Vorbereitung, damit am Ende keine ungewollten Kosten entstehen. Wir zeigen Ihnen, wie Sie diesen Vorgang richtig angehen und worauf es bei den aktuellen gesetzlichen Regelungen ankommt.
Fristen und Vertragslaufzeiten im Blick behalten
Zunächst kommt es auf das Datum Ihres Vertragsabschlusses an. Für Verträge, die nach dem 1. März 2022 geschlossen wurden, gilt glücklicherweise eine verbraucherfreundliche Neuregelung. Nach Ablauf der Erstlaufzeit können Sie diese Tarife monatlich kündigen. Nehmen wir ein Beispiel: Sie haben am 15. August 2024 einen Stromvertrag mit zwölf Monaten Mindestlaufzeit gebucht. Ab Mitte August 2025 kommen Sie jederzeit mit einer Frist von einem Monat aus dem Vertrag heraus.
Ältere Verträge, die vor diesem Stichtag unterzeichnet wurden, verlängern sich hingegen oft noch um ein ganzes Jahr, wenn Sie nicht rechtzeitig aktiv werden. Schauen Sie am besten in Ihre letzte Jahresabrechnung oder in das Online-Kundenportal. Dort steht der exakte Termin, bis zu dem Ihr Schreiben beim Anbieter eingegangen sein muss.
Sonderkündigungsrecht: Wenn es mal unerwartet kommt
Manchmal müssen Sie nicht auf das reguläre Vertragsende warten. Eine plötzliche Preiserhöhung flattert ins Haus? In diesem Fall greift das sogenannte Sonderkündigungsrecht. Sie haben das Recht, den Vertrag bis zu dem Tag zu beenden, bevor die neuen Preise offiziell gelten.
Auch bei einem Umzug aus dem Liefergebiet der DEW21 können Sie den Vertrag meist vorzeitig auflösen. Hierbei ist es ratsam, die neue Meldebescheinigung bereitzuhalten, da Energieversorger diese oft als Nachweis fordern. Beachten Sie, dass die Frist für eine solche außerordentliche Kündigung oft kurz bemessen ist. Meistens haben Sie lediglich zwei Wochen Zeit zu reagieren, nachdem das Schreiben mit den neuen Konditionen bei Ihnen eingetroffen ist. Zögern Sie hier also nicht zu lange.
Auf Nummer sicher gehen: Der Versand per Einschreiben
Der rechtliche Nachweis einer Kündigung liegt im Streitfall immer bei Ihnen. Ein normaler Brief oder eine unpersönliche E-Mail können im Zweifel verloren gehen oder im Spam-Filter landen. Wenn der Anbieter am Ende behauptet, nie etwas erhalten zu haben, stehen Sie mit leeren Händen da und zahlen unter Umständen monatelang weiter.
Genau hier zeigt sich der Wert eines Einschreibens, denn Sie erhalten einen belastbaren Sende- und Zustellnachweis. Wer den physischen Weg zum Briefkasten scheut, findet auf Sicherbrief.com eine sehr praktische Lösung. Auf dieser Plattform können Sie Ihr Kündigungsschreiben komplett digital erstellen und online als rechtsgültiges Einschreiben versenden lassen. Sie greifen auf anwaltlich geprüfte Vorlagen zurück, tragen Ihre DEW21-Daten ein und schicken das Dokument per Klick auf die Reise. So ersparen Sie sich das händische Ausdrucken und Kuvertieren, während Sie gleichzeitig ein gerichtsfestes Protokoll in den Händen halten.
Welche Angaben zwingend in Ihr Dokument gehören
Zählerstand und Endabrechnung: Die letzten Schritte
Übermitteln Sie diesen Wert umgehend an die DEW21. Warum das so wichtig ist? Nur auf Basis dieser echten Zahlen kann eine korrekte Abschlussrechnung erstellt werden. Wenn der Versorger den Verbrauch stattdessen schätzt, zahlen Sie womöglich deutlich mehr, als Sie tatsächlich verbraucht haben. Sobald die Endabrechnung wenige Wochen später vorliegt, prüfen Sie diese genau auf eventuelle Restguthaben oder unberechtigte Nachzahlungen.